Auch in diesem Jahr laden wir an Freitagabenden im August ein, den Tag mit besonderer Musik ausklingen zu lassen. Verbinden Sie einen Abendspaziergang mit einem Besuch und erzählen Sie es gern weiter!
Bitte beachten Sie: in diesem Jahr finden die Nachtklänge nicht in der Bleckeder St. Jacobi-Kirche statt.
Freitag, 9. August, 21.00 Uhr St. Vitus-Kirche Barskamp
Eröffnung der Nachtklänge "Orgel trifft Klarinette"
Musik zwischen Barock und Film für Orgel solo, Miniaturen für Klarinette solo und im Schlussteil Vereinigung der beiden Instrumente mit selten gehörten Klängen für Klarinette und Orgel. Nachtklänge lokal!
Julius Borderieux, Klarinette & Jan Peter Heine, Orgel - Es wird ein Gedicht/ Text zur Nacht gelesen
Freitag, 16. August, 21.00 Uhr St. Vitus-Kirche Barskamp
Nachtklänge spezial mit SCHMAROWOTSNIK - Jiddische Lieder & Klesmer
Zwei professionelle Künstler Christine v. Bülow (Oboe, Englischhorn, Gesang), Martin Quetsche (Akkordeon, Gesang) haben sich mit Vertonungen jiddischer Lyrik mit Witz, bunter Erzählkunst und tiefer Menschlichkeit einen Namen gemacht. Kleinode der Klesmer-Musik, Tänze, neuere Formen - und alles ohne Verstärker, Noten und Textzettel! Martin Quetsche unterrichtet Jiddische Literatur und coacht zur Aussprache des Jiddischen für die Schauspielhäuser Hamburg und Lübeck und für ARTE. Hörproben von ihren CDs vorweg unter www.schmarowotsnik.de
Der Pianist Florian Fiechtner gibt an diesem Abend den Zuhörern seine persönliche Note - Klassikminiaturen, verschiedene Stilrichtungen und Genres, eigene Klangbilder. Jan Peter Heine liest einen Text über das wichtigste Saiteninstrument.
Am Ausgang werden die Besucher um eine Spende für die Musiker gebeten, zum Nachtklang am 16.8. bitten wir um 10.-- Euro pro Person. Änderungen sind möglich, bitte achten Sie auf die unterschiedlichen Veranstaltungsorte.
mein Name ist Christian Stasch. Im Juni bin ich von der Synode des Kirchenkreises Lüneburg zum neuen Ltd. Superintendenten gewählt worden. Ich bin 57 Jahre alt und verheiratet mit der Pastorin Bettina Wittmann-Stasch, wir haben vier Kinder und ein Enkelkind. In diesen Wochen führe ich meine letzten Kurse im Loccumer Pastoralkolleg durch – mit Wehmut, aber auch mit großer Vorfreude auf meine neue Aufgabe, den Kirchenkreis und auf Sie.
Lieber Herr Stasch, für unsere Kirche wünschen Sie sich...
... dass wir uns Freude und Ausstrahlung bewahren und uns von abnehmender Mitgliederzahl nicht runterziehen lassen
... dass wir danach fragen: Wo können wir Menschen Gutes tun; Wie kann die Kirche den Raum für das christliche „Mehr“ und die großen Sinnfragen offen halten? Im Vertrauen auf neue Wege, mit schrägen Ideen, mit analogen und digitalen Projekten
... dass wir als Kirche kritisch, aber auch selbstkritisch sind. Vor Meinungsverschiedenheiten und Konflikten nicht davonlaufen. Und: mit anderen gesellschaftlichen Kräften zusammen die Demokratie stärken!
Wenn Sie nicht im Dienst sind, dann gerne...
... in der Küche: z.B. Pikantes aus dem kleinen Pizzabackofen
... mit Spotify unterwegs: Bach, Lautten-Compagney, Katie Melua, Podcasts…
... in der Halle / auf dem Freiplatz: Körbe werfen
Was ist nötig, um gut arbeiten zu können?
... Ambiguitätstoleranz – nicht alles geht glatt auf. Mehrdeutigkeiten aushalten
... Aufgeräumter Schreibtisch – gelingt mal mehr mal weniger
... Computer läuft störungsfrei – falls nicht, ist kompetente IT-Hilfe zur Stelle
Was wären Sie, wenn Sie nicht Pastor geworden wären?
... Vielleicht Lektor. Lust an Ausdruck und Sprache; Wird klar, was der Autor bzw. die Autorin rüberbringen will?
... Vielleicht Schauspieler, ich war als Schüler und Student in Theatergruppen aktiv. Bin ich dann ja in gewisser Weise sogar geworden, denn nach Jan Hermelinks Kirchentheorie ist Kirche für „die Inszenierung des Glaubens“ zuständig...
... Vielleicht Soziologe. Wie tickt eigentlich die Gesellschaft? Und welchen Raum nimmt darin die Religion ein? Aber ich bin dann doch froh, dass es auf Pastor hinausgelaufen ist. Das passt gut.
Im Kühlschrank sollten immer mit Anwesenheit glänzen:
• Grüner Salat, auch mit Rucola
• Schweizer Emmentaler, im Stück
• Trockener Riesling, von der Mosel
Wenn das ginge: Diese geschichtlichen Personen mal zum Essen einladen... ... Martin Luther. Würde den glühenden Theologen fragen: „Viele Ihrer Gedanken sind mir heute noch lieb und teuer. Aber warum haben Sie in hohem Alter so schreckliche Aussagen über Juden zu Papier gebracht? Die Spätfolgen waren katastrophal.“ Hinterher: Autogramm in meine Bibel.
... Helmut Schmidt. Würde den rationalen Staatsmann fragen: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen – haben Sie mal gesagt. Aber braucht es nicht mindestens eine Art Zielvorstellung, auf die man zugehen will?“ Hinterher: Durchlüften.
... Gustav Mahler. Würde den Nägel kauenden Komponisten fragen: „Stammt der Ausspruch tatsächlich von Ihnen, dass Tradition das Bewahren des Feuers und nicht das Anbeten der Asche sei? Jedenfalls: Inwieweit gilt das nicht nur für die Kultur, sondern auch für das Handeln der Kirchen?“ Hinterher: Bitte einen Satz der 5. Sinfonie auf dem Klavier spielen.
In Lüneburg und Umgebung sind Sie besonders gespannt auf...
... die Zusammenarbeit mit meinem Superintendenten-Kollegen Christian Cordes, mit Frau Pust im Ephoralbüro – logischerweise hatte ich bislang noch nie einen Sup.-Kollegen und noch nie eine Ephoralsekretärin.
Ebenso freue ich mich auf die große Runde in der Kirchenkreiskonferenz, auf alle weiteren Haupt- und Ehrenamtlichen im Kirchenkreis. In meiner Zeit im Pastoralkolleg galt mein Augenmerk nur der Berufsgruppe der Pastorinnen und Pastoren. Das wird nun wieder bunter werden. ... Neuland: In Niedersachsen habe ich lange etwas südlicher gelebt, und nun: nah zur Elbe und zur Heide, zu Mecklenburg oder Hamburg – ziemliches Neuland für mich. Wird spannend, das nach und nach zu entdecken.
... mal abends mit meiner Frau in eine coole Kneipe gehen zu können – nichts gegen Loccum, aber das hatten wir in den letzten 13 Jahren so nicht.
Vielen Dank für das Gespräch und einen guten Start im Kirchenkreis! Christian Stasch, den neuen leitenden Superintendenten des Kirchenkreises, kann man ausführlicher ab November kennenlernen.
Die Erlöserkirche im Bleckeder Ortsteil Alt Garge muss mit sofortiger Wirkung für die öffentliche Nutzung geschlossen werden. Da die Sicherheit der Besucher nicht mehr gewährleistet werden kann, sei diese Maßnahme leider notwendig. Dies gab die Kirchengemeinde Bleckede jetzt bekannt.
Während einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die Elektro-Anlage der Kirche in Alt Garge erhebliche Mängel aufweist, so dass die Sicherheit der Besucher nicht mehr gewährleistet werden kann. Der Kirchenvorstand der Gemeinde Bleckede, zu der die Erlöserkirche gehört, hat deshalb beschlossen, dass die Kirche für Gottesdienste, Trauerfeiern und sonstige Veranstaltungen mit sofortiger Wirkung geschlossen werden muss, da die Hauptleitung der Stromversorgung stillgelegt werden musste. Von der Abschaltung betroffen ist auch die Glockengeläut-Anlage, somit verstummt auch das Glockengeläut in Alt Garge.
"Wir haben uns diesen Schritt nicht leicht gemacht, sehen aber keine Alternative zu dieser Maßnahme, da die Elektroanlage keine ausreichende Absicherung bietet.", kommentiert Pastor Frank Eisel diesen Schritt. „Wir werden in nächster Zeit einen "runden Tisch" mit allen betroffenen und interessierten Institutionen, d.h. den Vertretern des Ortsteils Alt Garge, der Stadt Bleckede, des Denkmalschutzamts, sowie der Otto-Flath-Stiftung und auch weiteren Interessierten zusammenrufen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Wir haben keine fertigen Lösungen, die auf unserem Tisch liegen, sondern wollen jetzt gemeinsam überlegen, wie wir mit dieser schwierigen Situation umgehen."
Nach der ersten groben Bestandsaufnahme wurde schnell deutlich, welchen Baustau die Kirche mit sich bringt. Es wird nun mit diversen Fachleuten geprüft, wie umfangreich hier eine Sanierung durchzuführen ist und welche Kosten diese mit sich bringen. Solange das Ausmaß und dessen Kosten nicht genau feststehen, werden derzeit keine Investitionen getätigt.
Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche wurde 1957 gebaut und befindet sich im Bleckeder Ortsteil Alt Garge inmitten des dortigen Friedhofes. Bekannt ist die denkmalgeschützte Kirche für ihren an eine Fabrikhalle angelehnten Baustil, sowie für den Verkündigungsaltar des Künstlers Otto Flath, eines norddeutschen Holzbildhauers. Mit seinen fünf Metern Höhe und sechs Metern Breite zählt dieser zum größten Altarwerk des Künstlers.
Rückfragen bitte an:
Kirchengemeinde Bleckede Pfarrbüro / Frank Eisel, Pastor
Nach der Dürre kommt der Regen. Doch er kommt sturzartig. Die ausgetrockneten Böden können das viele Wasser nicht aufnehmen. Überflutungen sind die Folge. Was die Dürre gelassen hat, wird durch den Regen zerstört. Viele Menschen, wie beispielsweise in Kenia, verlieren ihre Lebensgrundlagen. Die Ernte ist vernichtet, viele Tiere sind in der Trockenheit verendet oder fallen den Fluten zum Opfer. Hinzu kommt nun auch noch der Ausbruch von Cholera.
Mit der Aktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ rücken die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international die sich verstetigenden Krisen durch extreme Wetterereignisse in den Mittelpunkt. Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international versorgen die Menschen weiterhin mit Wasser und Lebensmitteln. Die Kinder erhalten Schulmahlzeiten.
Der Hilfebedarf ist weiterhin riesig. Doch durch die Klimakrise und ihre Folgen wird es für humanitäre Organisationen immer schwieriger, diesen abzudecken. Dabei helfen Spenden.
Unterstützen auch Sie die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe! Bereits 15 Euro können zehn Familien in Kenia einen Monat lang mit Trinkwasser-Aufbereitungstabletten versorgen.
Foto v.l.: Regionalbischöfin Marianne Gorka, Pastor und neuer Superintendent Christian Stasch, Superintendent Christian Cordes, Synodenvorsitzender Detlev Saffran
Auf der Sitzung am Mittwoch, 12. Juni 2024 wurde Christian Stasch aus Loccum von den Mitgliedern der Kirchenkreissynode zum neuen Superintendenten des Kirchenkreises Lüneburg gewählt. "Ich freue mich total auf Lüneburg und habe schon so viel Herzlichkeit bei den vielen kleinen Kontakten wahrgenommen. Ich bin dankbar für das Vertrauen", sagte Christian Stasch. Mit 10 L-Worten, darunter Lernen, Langstrecke, „Leiten mit Leidenschaft“ und Liebe, stellte er sich und seine bisherigen Stationen vor. "Ich würde gern den Kirchenkreis als einen immer wieder dazu lernenden Kirchenkreis begleiten und voranbringen", sagte der neue Superintendent. Er freue sich auf seine Arbeit als Repräsentant und Teamplayer gleichermaßen. Nach der Abstimmung wurde Christian Stasch von Superintendent Christian Cordes, Regionalbischöfin Marianne Gorka und Synodenvorsitzenden Detlev Saffran beglückwünscht. Christian Stasch und Christian Cordes bilden zusammen die Doppelspitze des Kirchenkreises mit seinen rund 68.000 Mitgliedern. "Ich bin glücklich mit Christian Stasch einen so vielfältig erfahrenen neuen Kollegen gewonnen zu haben und freue mich auf die gute Zusammenarbeit", so Christian Cordes. Christian Stasch wird voraussichtlich noch 2024 seine Tätigkeit in Lüneburg aufnehmen, Dienstsitz ist die Superintendentur bei der St. Johanniskirche. Bei Rückfragen steht Ihnen gern Superintendent Christian Cordes zur Verfügung, Tel.: 05852 1266, sup.bleckede@evlka.de. Pastor Christian Stasch erreichen Sie unter christian.stasch@evlka.de.
am 1. Juni, 18.00 Uhr im Gemeindehaus Gartenstr. mit Wunschliedersingen "Angst und Vertrauen" und Gesangssolistin
Es gibt viele Liedrubriken in unserem Gesangbuch. Viel und gern gesungen werden Lob- und Danklieder. Weniger zum Einsatz kommen Lieder aus der Rubrik "Angst und Vertrauen". Wir wollen Lieder zu diesem Thema anstimmen,
Sie können sich gern ein Lied aus diesem Teil des Gesangbuches (oder ein anderes Lied, was Ihnen z.B. Vertrauen gibt) wünschen. Die Bleckeder Mezzo-Sopranistin Swantje Bernhardt gibt, begleitet von Jan Peter Heine an der neuen Truhenorgel, diesem Abendgottesdienst eine persönliche Note.